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The Way Forward

15.03.2017
Vorsorge der Zukunft

Altern als Abenteuer. — Heidi Hetzer (79) macht’s vor – mit einer zweieinhalbjährigen Weltreise

Wir werden nicht nur immer älter, wir altern auch anders – und das weltweit. Ein prächtiges Beispiel für diesen Megatrend zur „Silver Society“ ist Heidi Hetzer. Was für eine Frau! Kürzlich ließ man sie auf der Straße des 17. Juni in Berlin hochleben. Hunderte hatten sie erwartet, und der Bürgermeister der Hauptstadt fand anerkennende Worte. Immerhin war sie gerade von ihrer zweieinhalbjährigen Weltumrundung zurückgekehrt. Theoretisch ginge das heute natürlich schneller, aber Heidis Fortbewegungsmittel war ein musealer Oldtimer, ein 1930 gebauter Hudson Greater Eight. Ihre Reise sollte eine Hommage an die deutsche Rennfahrerin Clärenore Stinnes sein, die 1927 bis 1929 als erster Mensch in einem Adler Standard 6 um den Globus tourte. (Mit Kameramann übrigens, weil ihr sonst keiner geglaubt hätte.) Überhaupt gibt es bei den beiden Ladys so einige Parallelen. Wie Stinnes war Hetzer ambitionierte Motorsportlerin. Ob Monte-Carlo, Mille Miglia, Carrera Panamericana, Panama–Alaska, Düsseldorf–Schanghai – Heidi kennt diese und viele weitere Rallyes aus der Fahrerinnenperspektive. 150 Preise hat sie abgestaubt. Hut ab!

Von der Kfz-Mechanikerin zur Unternehmerin

Als junge Frau lernt sie das Kfz-Handwerk im väterlichen Opel-Autohaus von der Pike auf und unterstützt ihren Vater bei der Unternehmensführung. 1969 übernimmt Heidi Hetzer nach dem Tod des Vaters mit gerade mal 31 Jahren das Firmensteuer. Dank ihrer zupackenden Art schafft sie es, eine der wenigen erfolgreichen Unternehmerinnen ihrer Branche und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Berliner Wirtschaft zu werden. 2012 ist es dann so weit – endlich will sie ihren lang ersehnten Traum verwirklichen. Sie verkauft das Autohaus und bereitet sich auf die Weltumrundung vor. Am 27. Juli 2014 geht es los. Zunächst mit dem Reisefotografen Jordan Schönfelder, für den der Beifahrersitz bereits nach zwei Tagen zum Schleudersitz wird. Dem „Sensibelchen“ (Heidis Worte) rutscht wohl allzu schnell das Herz in die Hose, wenn die ehemalige Rallyefahrerin aufs Gaspedal tritt. Der zweite Beifahrer, Patrik Heinrichs, steigt in der Türkei zu und in Usbekistan wieder aus. Heidi setzt daraufhin ihre Reise alleine fort.

Finger ab! Krebsdiagnose! Heidi ist durch nichts zu bremsen

Man kann wirklich nicht sagen, dass bei Heidi alles rundläuft. Gleich zu Beginn ihres Trips muss der Motor ihres Hudson, den sie liebevoll Hudo nennt, ausgetauscht werden. Der 87-jährige Oldtimer lässt sich sein Alter – anders als Heidi – durchaus anmerken. Als er mal wieder schwächelt und Heidi sich an die Reparatur macht, gerät ihr Finger in den laufenden Motor und muss kurz darauf amputiert werden. Aber deswegen aufgeben? Iwo! In Miami stellt man ihr die Diagnose Hautkrebs. Aber da die Schiffspassage nach Lima schon gebucht ist, geht sie zunächst an Bord. Erst nach ihrer Ankunft fliegt sie nach Deutschland, lässt sich operieren, kehrt vier Wochen später zu Hudo zurück und fährt weiter. Bei ihrer Ankunft in Berlin am 12. März 2017 liegen 959 Tage, 84.000 Kilometer, 46 Länder, viele Meere und Unmengen faszinierender Ereignisse hinter ihr. Endlich kann sie Kinder und Enkel wieder in die Arme schließen. Wird sie jetzt erst mal zu Hause bleiben? Nicht lang. Denn die nächste Weltreise hat Heidi schon in Planung.

Was haben Hudo und eine gute Rentenversicherung gemeinsam?

Beide sollen jahrzehntelang halten, was im Prospekt versprochen wurde. Der 1930 in Detroit gebaute Hudson Greater Eight mit Dreigangschaltung, Holzfelgen und Trockenkupplung konnte das irgendwann nicht mehr. Eine Rentenversicherung muss aber genau das tun. Sie ist ein Versprechen auf die Lebenszeit des Versicherten. Folglich muss sie so nachhaltig gedacht und vorsichtig konstruiert sein, dass sie Finanzkrisen ebenso aushält wie lang anhaltende Niedrigzinsphasen. Dass das nicht immer gelingt, sieht man an Wettbewerbern, die jetzt den Rentenfaktor in Bestandsprodukten senken – zulasten der Renten ihrer Kunden. Bei unseren Rentenversicherungen Maxxellence Invest und ParkAllee sind die Rentenfaktoren sehr vorsichtig kalkuliert. Hinzu kommt, dass sie ohne Garantie auskommen. Ihr „Motor“ ist ein individuell wählbares Investment. Der Kunde ist der Fahrer. Wer einen größeren Risikoappetit hat, kann die Rendite schneller einfahren. Wer Risiken eher scheut, kann das Tempo drosseln. Heidi tritt gern aufs Gas. Weshalb sie ihren 60 PS schwachen Hudo mit Höchstgeschwindigkeit 90 km/h ab Werk noch mal ordentlich gepimpt hat, bevor es losging. Angeblich plant sie die nächste Reise mit einem Allradfahrzeug. Ich bin schon sehr gespannt!

 

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